mein Wanderjahr 2019, ein Blick zurück

Rückblick auf mein Wanderjahr 2019

Auf insgesamt 35 Wanderungen komme ich beim Blick auf meine Notizen.  Ich zähle aber nicht nur anspruchsvolle Bergtouren, sondern jegliches Wandern entlang offiziellen Wanderwegen (oder auch einmal nicht), von mindestens zwei Stunden reiner Gehzeit und/oder etwas Auf- und Abstieg, respektive das Gehen im etwas anspruchsvollen Gelände. Ein Sonntagsspaziergang im nahe gelegenen Wald oder ein Uferweg zähle ich nicht dazu, obwohl auch das zwischendurch schön und erholsam sein kann.

Nun neigt sich das Jahr dem Ende zu und ich sitze im geheizten Wohnzimmer auf dem Sofa und nutze die Gelegenheit mein Wanderjahr nochmals Revue passieren zu lassen. Bereits im Januar war ich dreimal Wandern, zweimal davon im Schnee. Dafür mussten mir in den letzten zwei Monaten in diesem Jahr die sonntäglichen Waldspaziergänge genügen, zu mehr fehlte entweder die Zeit oder das kalte und nasse Wetter hielt mich davon ab, länger im Freien zu verweilen. Zwar durfte ich den letzten Sonntag im Oktober nochmals im Glarnerland in der Höhe verbringen, das war ein Hochgenuss zum Abschluss, obwohl ich damals natürlich noch nicht wusste, dass dies mein letzter Tag in den Bergen für dieses Jahr sein würde.

Einige meiner diesjährigen Wanderungen habe ich in einem Blogbericht festgehalten. Schon früh im Jahr habe ich  für meine Mehrtageswanderung im Sommer den Jakobsweg Graubünden ausgewählt, die Beweggründe zu dieser Wahl habe ich in der entsprechenden Beschreibung geschildert. Somit galt mein allgemeines Interesse in diesem Jahr dem Pilgern. Ich habe Berichte dazu gelesen, Routen studiert und mich für Wallfahrtsorte interessiert, die ich jedoch alle noch nicht besucht hatte, ausser dass ich der heiligen Idda von Toggenburg bereits auf der Spur war.

Dank den SBB Spartickets bin ich diesen Sommer oft nach Chur gefahren und habe deren Umgebung erkundet und bin dabei noch auf ganz viele Möglichkeiten gestossen, die ich noch in Tat umsetzen möchte, so zum Beispiel der Besuch der St. Luzikapelle, die sich in einer Felsgrotte etwas ausserhalb von Chur befindet.

Den Spuren der Walser, das Folgen von historischen Handelswegen, all das hat mich auch in diesem Jahr in seinen Bann gezogen. Dann ist auch noch ein Interesse am Wasser, insbesondere am Heilwasser, dazu gekommen, darüber durfte ich einiges lernen und erfahren.

Meine Highlights des vergangenen Wanderjahres bilden ganz klar die zwei Tage, an denen ich von der Zügenschlucht nach Jenisberg, Monstein und über die Fanezfurgga durchs Ducantal gewandert bin, aber auch die drei Tage die ich in Strassberg im Fondei verbringen durfte und dabei eine sehr eindrückliche Gegend kennen lernen durfte. Im Sommer hat mich das Unterengadin verzaubert, insbesondere die Wanderung durch den märchenhaften Arvenwald God da Tamangur im Val S-charl.

So bin ich glücklich und zufrieden, dass ich mich wieder an so vielen landschaftlichen Schönheiten erfreuen durfte und blicke voller Erwartungen ins kommende Jahr. Im 2020 plane ich anstelle einer längeren Mehrtageswanderung  ein paar kürzere und hoffe, dass ich im 2021 dann wieder richtig auf Weitwanderung gehen darf.

Ein Gedanke zu “mein Wanderjahr 2019, ein Blick zurück

  1. dusslerwt

    so schön, warten wir auf 2021da geht es dann in Dein Nachbarland.Martina (meine Zwillingsschwester) möchte sich mal gerne zum Wandern treffen .Müssen wir auch auf 2021 schieben?LG vom Fusse des Schwarzwalds😀Von meinem Samsung Galaxy Smartphone gesendet.

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