Abschied von meinen alten Schuhen

Irgendwann ist fertig: Abschied von meinen alten Wanderschuhen

Meine Wanderschuhe haben mich nun so viele Jahre auf Bergwanderungen und Mehrtagestouren begleitet, passten sich immer besser meinen Füssen an, ja sogar so gut, dass ich sie gar nicht mehr ausziehen wollte. Doch irgendeinmal ist leider Schluss. Noch hat kein Schuh je so viele Kilometer mit mir gemacht. Die Nachfolger sind schon seit Monaten im Hause, ich habe das Wechseln immer herausgezögert, zu bequem waren meine alten, bis ich feststellen musste, dass die Plastikteile an der Ferse teilweise gebrochen sind. Die Sohle wäre durchaus noch in Ordnung, da ich diese erst vor zwei Jahren neu hab machen lassen. 

meine treuen Begleiter auf so vielen Wanderungen (hinten die Neuen)

Damit ich im Sommer wieder richtig auf Wanderschaft gehen kann, muss ich die Neuen nun einlaufen, das habe ich am Mittwoch, den 13. März 2019 gemacht. Ich habe mir eine leichte Wanderung ausgewählt und machte mich auf den „Rundweg Winterthur“ von Wülflingen nach Brütten, also etwas mehr als 11 Kilometer in ca. 3 ¼  Stunden.

In Wülflingen angekommen, traf ich auf etwas Sonnenschein, doch wehte eine Biese, somit war es recht frisch. Danach passte zwar die Wettervorhersage „wenig Regen“ recht gut, denn der Niederschlag kam in weissen Pfefferkörner vom Himmel, Regentropen, also Wasser, gab es in der Tat kaum. Trotzdem tat es gut, sich wieder zu bewegen und an der frischen Luft zu verweilen. Die Pausen musste ich sehr kurz halten, es war einfach viel zu kalt.

Der Weg verlief zwar oft auf geteerten Wegen, doch führte dieser durch ländliche Gegenden rund um die Stadt Winterthur und oft auch in den Wald. Ich kam an Ruinen eines ehemaligen Klosters  vorbei und auch immer wieder an Stellen mit Aussicht, sofern man etwas sieht, und am Ende noch am Mittelpunkt des Kantons Zürich in Brütten. In Brütten gibt es jede halbe Stunde einen Bus, entweder nach Winterthur oder nach Bassersdorf. Oder man könnte gleich weiterlaufen bis Kempthal, was nochmals etwa eineinhalb bis zwei Stunden Wanderzeit bedeutete. Doch mir hat es gereicht, meine Füsse hätten nicht mehr weiter wandern können.

Der Ausflug hat somit seinen Zweck erfüllt. Nur die Begeisterung über die „Neuen“ hielt sich in Grenzen. Steif sind sie noch, obwohl ich ja ungefähr das selbe Modell wie die Vorgänger gekauft habe. Auch taten mir die Unterschenkel am Schuhabschluss am Abend recht weh. Das wird wohl noch etwas Gewöhnungszeit brauchen, bis die mir so gut passen, wie meine alten.

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