Von Giessen und Gubeln im Züri-Oberland (Kollbrunn – Tüfels Chilen – Bäntal Unter Schlatt – Girenbad )
Donnerstag, 13. Juli 2017, ca. 8.5 Km. Wanderzeit etwa 2 ½ h / 450m- auf- und 220m Abstieg, Wetter schön bei ca. 24 Grad.
Mit der S-Bahn über Winterthur gelangt man rasch nach Kollbrunn. Gleich nach dem Bahnhof können die Geleise überquert werden, danach steigt der Weg leicht an, führt zuerst durch ein Wohngebiet und dann in den Wald hinein. Dann folgt der schöne Teil der Wanderung, der über den Grat. Da es in den letzten Tagen geregnet hat, waren die Wurzeln recht rutschig. Nach einer guten Stunde erreichte ich den Rastplatz unterhalb der Tüfels Chilen. Die treppenartigen Quelltuffsteinbildungen befinden sich etwas oberhalb des Rastplatzes.
Vor ein paar Jahren war ich schon einmal an hier, an einem Sonntag und es waren sehr viele Leute unterwegs.
Etwas weiter oben auf dem Ruhebänkli hielt ich die erste Pause, und folgte dann dem Wanderweg „Züri-Oberland Höhenweg“ weiter, da ich dies noch so in Erinnerung hatte. Doch bald erkannte ich, dass dies nicht der richtige Weg war, er führte in einen Weiler. So ging ich wieder die Treppenstufen hinunter und folgte dem Bäntal taleinwärts bis zum imposanten Gissen Bäntal. Metalltreppen führten steil hinauf. Schön im Schatten und interessanter Vegetation konnte ich bis Unterschlatt weiterlaufen. Dort lief ich am Schwimmbad vorbei wieder in den Wald hinein. Etwas weiter oben, bei der nächsten Verzweigung, fand ich eine schöne Ruhebank um etwas auszuruhen.
Eigentlich hatte ich vor, bis zum Schauenberg und hinunter nach Turbenthal zu laufen. Doch irgend wie war ich an jenem Tag müde, zudem bin ich auch sehr spät aufgebrochen, so entschied ich mich, nur bis Girenbad zu gehen und dort mit dem Bus um 16.03 zum Bahnhof Turbenthal zu fahren . (Es fahren ganz wenige Busse)
Nach meiner Rast ging es noch ca. 45 min, meist schattig weiter, bis ich Girenbad bei Turbenthal erreichte, dort einen Besuch im Hofladen und anschlissend im Gasthaus machte, bevor ich mit dem Bus zum Bahnhof Turbenthal und über Winterthur wieder heimreiste.
Im Nachhinein eine der schönsten Wanderungen im Züri-Oberland,es ging oft wieder etwas aufwärts aber nie lange und nie steil. Der Weg verlief meist im Wald und schattig, kann also sehr gut im Sommer begangen werden. Ein paar Bänklis mehr würden nicht schaden, die waren nach dem Bäntal Gissen etwas rar.