Amden – Stein auf Nebenpfaden

Amden-Niederschlag – Hintere Höhi -Stein

Freitag, 28. Oktober 2016, ca. 3,5- 4,0h

Bereits als der Zug am Obersee vorbei fuhr, zeigte sich die Sonne. Der Bus brachte mich von Ziegelbrücke nach Amden Post, dort nahm ich den Sessellift bis zur Bergstation Mattstock und  genehmigte ich mir zuerst einen Kaffee auf der Sonnenterasse. Um 11.30 machte ich mich auf den Weg Richtung Hintere Höhi. Ich hatte vor, auf dem Höhenweg bis zur Vorderen Höhi zu wandern und dann hinunter nach Stein zu laufen.

Auf der Hintern Höhi angekommen, entschied ich mich um, und folgte dem Wegweisers geradeaus Richtung Stein. Das muntere Geplapper der vielen Seniorenwanderer, die ebenfalls das prächtige Herbstwetter nutzten und alle dem Höhenweg folgten, fand ich zwar lustig, doch das wollte ich mir nicht für die nächsten eineinhalb Stunden antun. Ich suchte Stille und Einsamkeit. Die fand ich dann gleich, doch leider auch den Schatten. Der Weg führte mich hinten am Mattstock herum abwärts. Doch bald traf ich auf eine Scheune und da war Schluss mit Fahrweg. Was nun? habe ich da mal wieder eine Abzweigung verpasst? Ein Stück ging ich wieder zurück, doch dann entschied ich mich, es weiter zu versuchen. Nach dem Überqueren der Wiese traf ich wieder auf einen Fahrweg, zwar einen etwas rustikalen. Diesem folgte ich und war beruhigt, dass es da weiter geht. Zwar ohne ein Zeichen eines ausgeschilderten Wanderweges, doch ganz klar mit Spuren eines Fahrzeuges. Später endete auch dieser in einer Sumpfwiese. Soll ich nun wieder alles zurück, oder weitersuchen? Ich denke kaum, dass das Fahrzeug, dessen Spuren ich da sehe, von Amden her kam, oder doch?

Im Wäldchen überquerte ich einen kleinen Bach, die Steine waren mit Moos überwachsen, ich musste achtsam sein. Doch fand ich auf der andern Seite so was wie einen Pfad mit Fusspuren. Vermutlich war es ein Trampelpfad der Wildhüter oder Jäger, doch konnte ich dem nun folgen und zwischendurch wurde dieser zu fast so etwas wie einem richtigen Weg. Doch auch damit war plötzlich Schluss, es kam ein leichter Abhang und unten eine Matte mit einen Stall und im Hintergrund den Säntis, diesen sah ich immer wieder zwischendurch, so konnte ich mich orientieren.

Bald fand ich auch hier den Weg zur Matte hinunter und gelangte bald darauf auf den Wegweiser. Nach Stein geradeaus, zum Speer wieder links hoch. Diesem folgte ich nun ein kleines Stück, um mir ein sonniges Plätzchen zum rasten zu suchen. Danach folgte ich dem Wegweiser nach Stein, es war noch eine gute dreiviertel stunde Weg entlang einer Teerstrasse. Also der Wanderweg, das ist schon mal klar, war das nicht. Das nächste Mal werde ich ab Arvenbüel und Vorderen Höhi neben dem Gulmen nach Stein hinunter laufen oder aber ab Hinterer Höhi ein kleines Stück dem Höhenweg folgen. Diesen Weg werde ich nicht mehr gehen.

Trotzdem war ich ganz zufrieden, die Ruhe, ja die hatte ich tatsächlich gefunden, nicht mal ein Reh oder sonst ein Lebewesen, habe ich angetroffen.

Dies war nun meine dreissigste Wanderung im Jahr 2016, es war mein Wunsch, im Jahr 2016 dreissig Wanderungen unternehmen zu dürfen. (Spaziergänge bis zu 2h nicht mitgezählt), die Wandersaison ist somit nun für mich beendet. Ich freue mich nun auf neue Wandererlebnisse im 2017.

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