Höhronen und Gottschalkenberg

Biberbrugg-Höhronen-Gottschalkenberg-Raten,

Mittwoch, 22. Juni 2016, Wanderzeit ca. 4.0 Stunden

endlich, endlich Sommer und ich startete erst zur zweiten Wanderung in dieser Saison!Heute soll’s über die Höhronen gehen.

(vor ca. fünf Jahren wanderte ich bereits über die Höhronen zum Gottschalkenberg und hinunter nach Finsterseebrugg, wo ich dann lange am kühlen Fluss auf den Bus wartete).

In Biberbrugg hinter dem Bahnhof wählte ich den Weg rechts in den Wald hinein, der zum Fuseli und Chlimsen ansteigt, obwohl der Wegweiser für den Gottschalkenberg nach links wies. Etwas später folgte ich dem Wegweiser Richtung Dreiländerstein, doch das war ein schlechter Entscheid, ich hätte vermutlich besser die andere Richtung wählen sollen. Ich habe gelesen, dass die Beschilderung in dieser Region oft etwas verwirrend sein soll. Und so musste ich ein gutes Stück auf Hartbelag wandern, zuerst etwas abwärts danach wieder  ansteigend. Erst kurz vor dem Dreiländerstein durfte ich wieder einem schönen Waldweg folgen und traf bald darauf auf den Weg der von Fuseli über die Krete herkommt, also dem Weg, dem ich hätte folgen wollen.

Nun begann der schönste Teil der Wanderung über die Höhronen mit Aussicht zu beiden Seiten, auf die Zentralschweizer Berge zur linken und auf den Obersee zur rechten Seite. Der Himmel war fast wolkenlos bei ca. 27 Grad. Ich hatte vor, meine Cervelat gegrillt zu verspeisen und hoffte darauf, mich bald einem Lagerfeuer anschliessen zu dürfen. Dieser Wunsch erfüllte sich nicht, ich begegnete bis hierhin kaum weiteren Wanderer, so entzündete ich selber ein Feuerchen und briet meine Wurst mit Hilfe von fast trockenem Holzreisig. Nach einer ausgiebigen Rast ging ich weiter und bald schon kam ich zum Chlausenchappeli von dort wären es noch ca. 20 Minuten bis zum Raten. Da mir noch genug Zeit blieb, beschloss ich, noch den Gottschalkenberg zu umrunden. Die Zufahrt dorthin ist mit dem PW möglich, deshalb traf ich auch wieder auf Menschen. Vom Chlausenchappeli um den Gottschalkenberg herum bis zum Raten brauchte ich etwa eine Stunde und dann hat’s immer noch für eine Einkehr im Gasthof zu feinem Glacé gereicht, bis ich die Heimfahrt antraf.

Eine aussichtsreiche Tour mit Wald und genügend Schatten, doch leider für mich zu viel Hartbelag, werde die Tour aber sicher wieder einmal begehen.

 

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