Alte Averserstrasse / Ausserferrera bis Abzw. Valle di Lei

Alte Averserstrasse ab Ausserferera bis Abzw. Valle di Lei (Walserweg Etappe 8)

Sonntag, 21. August 2016 (Wanderzeit ca. 4.5h)

Der Sonntagmorgen war nebelverhangen jedoch mit Aussicht auf Sonnenschein am Nachmittag. Evy war gestern Abend mit Hund Tessi aus Waldshut angereist. Wir entschieden uns, die geplanten Wanderungen von heute und morgen zu tauschen, da für den Übergang über die Alp Nursera gutes Wetter Voraussetzung ist, im Avers jedoch immer mal wieder das Postauto genommen werden kann. So durften wir ausschlafen und gemütlich frühstücken bevor wir mit Evy’s Auto ins Avers fuhren. In Ausserferrera stellten wir das Auto ab. Der Wanderweg folgte zuerst 1.5 km der Strasse entlang, dann über eine Brücke auf die linke Uferseite. Es folgte ein Wasserfall und diverse Gletschermühlen mitten im Flusslauf. Das türkisfarbene Wasser des Ragn da Ferrera zusammen mit den verschieden farbigen Steinen bildete ein sehr schönes Bild, das wir immer wieder bestaunten. Bald trafen wir auf die Kraftwerkzentrale Hinterrhein und die Ruinen des ehemaligen Bergwerkes. Dann folgte ein schmaler Alpweg in einen geheimnisvollen Wald mit grossen, moosüberwachsenen Gesteinsbrocken. Auch hier im Wald waren Gletschermühlen zu finden. Sehr bald kamen wir zur Brücke über die wir nach Innerferrera hätten gelangen können. Doch wollten wir noch etwas weiterlaufen denn ab dieser Stelle verläuft der Weg entlang dem Trasse der alten Averserstrasse und durch den in den Fels geschlagenen Tunnel.

Auch bei der nächsten Brücke, bei der Abzweigung ins“Val digl Uors“ wollten wir noch weiterlaufen. Dieses verbleibende Wegstück hatte es dann aber doch noch in sich, verlief der Weg anfänglich recht gemütlich dem alten Trasse folgend, führte dieser dann aber mehrmals im Wald hinein und auf- und wieder ab und zum Teil mit hohen Treppenstufen Bis wir dann endlich zur Abzweigung Valle di Lei, der nächsten Bushaltestelle kamen, hatten wir den Bus um ein paar wenige Minuten verpasst. Doch gab es eine Stunde später noch einen.

Wieder zurück beim Auto fuhren wir bis zur Roflaschlucht und besuchten noch die faszinierende Felsengalerie mit dem Wasserfall ganz hinten, deren Zugang vor über 125 Jahren von der Besitzerfamilie Pitchen-Melchior in 7 Jähriger Handarbeit angelegt wurde. So ging unser Tag zu Ende nach einer Wanderung von ca 4.5 Stunden während der sich für unsere Augen viel abwechslungsreiche Bilder boten.

 

 

 

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