Wanderung im Safiental von Tenna nach Safienplatz

06_Morgen in Tenna
Morgen in Tanna Safien

von Tenna nach Safien-Platz, resp. Safien-Neukirch

(Walserweg Safien)

Samstag, 13. August 2016, ca. 3.5h

Als ich am Samstagmorgen aufwachte, sah ich blauen Himmel und den grünen, fast baumlosen Hang. Mein Zimmer im dritten Stock ist sehr einfach ausgestattet, keine Vorhänge oder Fensterläden, so war ich recht früh wach. Geschlafen habe ich sehr gut absolute Ruhe und viel frische Luft.

Mactar traf pünktlich um 10 Uhr ein und war total begeistert von der Gegend und den grünen Hängen ringsum. Munter marschierten wir Richtung Egschi los, ich habe gelesen, dass der Egschisee ein Geheimtipp zum picknicken und baden sei, aber es ist ein Stausee. Der Weg führte bald recht steil durch den Wald abwärts, die Rabiusa, der Fluss im Safiental, lag 500 Höhenmeter weiter unten. Mactar war ganze dreiviertel Stunden noch begeistert  dann aber begann er sanft zu jammern, Knie usw. Wir kamen dann auch unten an, sahen die Staumauer aber keinen See 😆 das heisst, nur den Sand, angeschwemmtes Holz aber kaum Wasser. Mit Baden wird das wohl nichts.

Wenigstens verlief der Weg nun der Rabiusa entlang leicht auf- und ab und mit gelegentlichen Ruhebänken. Nach einem ausgiebigen Mittagessen, mein „Versorger“ hat an alles gedacht, ging’s weiter. Mir war bewusst, das wir nicht die ganze Strecke bis Safien-Platz laufen würden das wäre eine Wanderung von zirka 4,5h. Ich musste Mactar vertrösten, dass wir nicht mehr weit gehen würden. Als wir weit hinten links am Hang oben Tenna sahen, staunte e doch, dass wir so weit gegangen sind. Ja, auch zu Fuss kommt man weit. Die Nachmittagssonne brannte auf uns nieder, es wurde Zeit für die Siesta an einem Schattenplätzchen, das wir bald darauf fanden. Bei der Haltestelle Rainmatte, bei Safien Neukirch stiegen wir später ins Postauto und anschliessend in den Kleinbus, der uns nach Tenna zurückbrachte.

So habe ich meine ersten zwei Tage recht gemütlich genommen, ab morgen wird es etwas strenger werden. Das Tenner-Chrütz spare ich mir für ein anderes Mal auf, das Safiental, mit seinen steilen Hängen rechts und links, den weit verstreuten Höfen und den liebevoll gepflegten Gärtchen  hat mich so beeindruckt, da möchte ich wieder hin.

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