Hochtal Avers

im Hotel Bergalga im Avers

Freitag, 24. August 2018

Bereits zum vierten Mal verbringe ich im Sommer ein paar Tage in diesem Haus und somit möchte ich in meinem heutigen Bericht dieses etwas ausführlicher erwähnen.

Hinter dem Hotel Bergalga steht eine Genossenschaft. Diese steht ein für schonenden Tourismus und für den Erhalt der intakten Landschaft im Avers. Es werden einfache aber heimelige Zimmer angeboten, die den heutigen Konfortansprüchen durchaus entsprechen. Das Haus ist in gutem Zustand und unter guter Führung. Es besteht ein etwas lockerer doch respektvoller Umgang zwischen Angestellten und Gästen.

Ich schätze hier vor allem die familiäre Atmosphäre wie aber auch das gute Essen aus lokalen Zutaten und meist Bioprodukten das fantasievoll zubereitet wird.

Vom Zimmer aus kann ich direkt ins gleichnamige Tal blicken. Nach Juf sind es etwa 30 Min. zu Fuss der Strasse entlang oder 45 Min. auf dem Wanderweg dem Hang entlang. Die Postautofahrt nach Andeer dauert etwa 50 Min. Möglichkeiten zum Spazieren oder zu grösseren Touren gibt es genug, ansonsten gibt es Ruhe und Abgeschiedenheit und davon mehr als genug. Fernseher hat es nicht, doch Internet und eine gut ausgestattete Hausbibliotek.

Des Wanderns nun doch langsam etwas müde, startete ich meinen Tag mit dem feinen Frühstück, bestehend aus frischem Joghurt, feiner Müeslimischung, selbstgebackenem Brot und natürlich diversen regionalen Käsesorten. Anschliesend setzte ich mich in die Leseecke, stöberte im Bücherregal und begann zu lesen. Doch nur mit Lesen wollte ich den Tag auch nicht verbringen und so machte ich mich bereit für eine kleine Rundtour.

Ich nahm den Wanderweg dem Hang entlang nach Juf, kam aber nicht weit, denn gleich beim ersten Bänkli gibt es neu eine Bücherkiste, darin fand ich das Buch mit Titel „Das Hochtal Avers“ von Johann Rudolf Stoffel vor, indem ich bis zu meinem Aufbruch vorhin auch gelesen hatte. So blieb ich eine gute Weile dort sitzen, gegen Kälte und Wind, (ich hatte nur die leichte kurze Wanderhose), half die Regenpellerine, in die ich mich einpackte.

Mein nächstes Ziel war dann das Jufer Lädeli für Kaffee und Kuchen und danach lief ich weit ins Tal hinein, slles dem Averser Rhein folgend und konnte ganz viele Murmeltiere beobachten. Kurz vor Einsetzen des Regens am späteren Nachmittag kehrte ich wieder ins Hotel zurück. Die frische Luft und die Stille tat richtig gut.

Hotel Bergalga im Avers

Murmeli bei Juf

Stall bei Juf

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