Freitag, 04. / Samstag 05. Juli 2025
(Im Zusammenhang mit einer Mehrtageswanderung entlang der Via Gottardo kam ich am Vortag per Zug von Andermatt nach Hospental. Von Hospental Dorf brachte mich das Postauto zur Gotthard Passhöhe und am nächsten Tag hinunter nach Airolo)
Als ich am frühen Freitagmorgen aufwachte, regnete es stark. Zwar sollte es am Nachmittag besser werden, doch laufe ich nicht gerne bei Nässe einen Bergwanderweg.
So ging ich frühstücken und anschliessend verbrachte ich noch etwas Zeit mit Lesen.



Mit dem Postauto war ich bereits vor zehn Uhr oben auf dem Pass, das Festungsmuseum Sasso San Gottardo gewährt um zehn Uhr Einlass.
Auch so kam ich an jenem Tag zu einigen Kilometern und auch zu ein paar Treppen. Doch zum Glück gibt es für die etwas über vierhundert Stufen das Festungsbähnli.
Im vorderen Teil sind diverse Ausstellungen untergebracht, eine sehr umfassene betrifft Goethe, sein Leben und Wirken und seine drei Gotthardwanderungen, der hintere Teil umfasst das historische Festungsmuseum.
Die Aussichtsplattform, jedoch gabs diese damals noch nicht, bietet die Möglichkeit, nach den vielen Metern in den Stollen kurz ans Tageslicht zu gelangen. Ich konnte sogar zwei Gemsen sehen.



Nach fast vier Stunden im Berg war ich hungrig und steuerte direkt einen der Wurststände an.
Nachdem das Zimmer im Albergo bezogen war, blieb noch Zeit für das Gotthardmuseum und einem kleinen Spaziergang.
Die Wanderung von Hospental hinauf zum Gotthard werde ich ein anderes Mal nachholen, den oberen Teil bin ich bereits vor ein paar Jahren gelaufen.

Einmal auf dem Gotthardpass zu übernachten ist schon ein Erlebnis für sich, auch wenn dann der Pass am nächsten Morgen im tiefsten Nebel liegt.




So macht es auch keinen Spass, zu Fuss nach Airolo abzusteigen, die steinigen Wege sind bestimmt rutschig. Ich wählte also wieder das Postauto.
Samstag und Sonntag sind dann als Pausentage geplant, bevor es am Montag wandernd weitergehen soll.