Via Gottardo Etappe 2, Liestal – Läufelfingen

Via Gottardo, Etappe 2,

Liestal → Läufelfingen, 21 km 5h,35 min und 660m ↑ und 420m ↓

Donnerstag, 20. März 2025

Für meinen ersten Wandertag entlang der Via Gottardo wählte ich die Etappe 2 mit Start in Liestal. Im Gegensatz zur Stadt Basel, die mir schon recht gut bekannt ist, war ich noch nie in Liestal.

Gleich beim Bahnhof führt der Weg abwärts und dann weiter den Bahngeleisen entlang. Da man für die ersten zehn Kilometer mehrheitlich mit Hartbelag vorliebnehmen muss, legte ich mein Augenmerk auf die Wohnsiedlungen und deren Gärten und machte mir da und dort so meine Gedanken. Wie wird es wohl im Sommer in den vielen mit Schotterstein ausgelegten Vorgärten sein.

Nach der Ortschaft Lausen geht es leicht in die Höhe und an den Waldrand und somit weg von der Bahnlinie und vom Lärm. Ab Sissach geht es wieder ein Stück der Bahnlinie und später dem Homburgerbach entlang weiter.

In Diepflingen machte ich Schluss, um dann an einem anderen Tag den Rest der Etappe 2 bis Läufelfingen weiter zu laufen. Mir reichen im Moment drei Stunden reine Gehzeit. Die Bahnstation von Diepflingen liegt etwas oberhalb vom Dorf.

Dienstag, 01. April 2025

Der zweite Teil der Etappe 2 ist wesentlich abwechslungsreicher als der erste. Feld- und Waldwege wechseln sich ab, auf Hartbelag trifft man zwar immer noch reichlich, jedoch nie lange am Stück.

Immer wieder lädt ein Bänkli zu einer Pause ein, aufgrund der kräftigen Bise an jenem Tag hielt ich jedoch es nie lange aus. Der Höhepunkt des Tages bildete eindeutig die Ruine Schloss Homburg gegen Ende. Am frühen Nachmittag traf ich bereits in Läufelfingen ein, und da gewährte ich mir endlich eine längere Rast im Café, bevor ich früh die Heimreise antrat. Dies dauerte dann aber doch viel länger, als erwartet.

Der Zug («s’ Läufelfingerli») brachte mich nach Sissach von wo ich den Schnellzug nach Zürich nehmen wollte. Jedoch aufgrund eines Fremdereignisses auf der Strecke Aarau-Olten stand alles still.

Also fuhr ich sogleich mit demselben Zug wieder zurück, diesmal bis nach Olten, wo ein Bahnersatzbus nach Aarau bereitstand. Erst nach 15 Uhr lief der Bahnverkehr dann wieder reibungslos, somit war doch nichts mit der frühen Heimkehr an jenem Tag, doch was solls, mir ist ja dadurch kein Schaden entstanden.

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