Damit ich die Etappe 17 von Gstaad nach L’Etivaz überhaupt schaffen würde, müsste ich in Gstaad mit der Gondelbahn hinauf zum Eggli fahren können, um ein paar hundert Höhenmeter einzusparen. Jedoch ist der Bahnbetrieb bis Mitte August 2024 eingestellt. Somit fällt auch Etappe 17 für mich aus. Nur Etappe 18,
von L’Etivaz nach Rossinière, schien mir machbar zu sein.
Alternative zur Etappe 17 vom Montag, 01. Juli 2024: Busfahrt Schönried-Gstaad, zu Fuss via Saanen nach Schönried
Wieder ein Morgen, der mir Regen und Wolken begann. Nach dem feinen Frühstück machte ich mich auf den Weg nach Gstaad. Auf der Promenade herrschte noch wenig Betrieb. Bald stiess ich auf den Yehudi Menuhin gewidmeten Philosophie-Pfad zwischen Gstaad und Saanen und folgte diesem. In Saanen besuchte ich noch sein kleines Gedenkhaus, resp. Museum.
Am Nachmittag kam doch noch die Sonne hervor, es wurde gleich wieder warm und schwül. Ein schöner Panoramaweg führt von Saanen zurück nach Schönried und da es auch noch etwas aufwärts geht, kam ich doch noch zu etwas sportlicher Bewegung.
Übernachtungen: im Hotel Kernen in Schönried
Dienstag, 02. Juli 2024: mit Bahn und Bus von Schönried via Château-d’Oex nach L’Etivaz, Wanderung entlang der Via Alpina, Etappe 18: ca. 2½ h und 9 km, ⇑ 211m ⇓ 382m
Höchster Punkt: 1139m
Am nächsten Morgen verlasse ich Schönried und fahre mit der MOB nach Château-d’Oex und mit dem Bus bis L’Etivaz. Es sollte eine kürzere Wanderung mit wenig Höhenmetern werden. Doch aufgrund der grossen Nässe und den teilweise vom Regen weggeschwemmten Wegstücken empfand ich das Laufen viel anstrengender als erwartet. So habe ich die Wanderung bereits in Château-d’Oex beendet und bin mit dem Zug nach Rossinière gefahren. Dort stieg ich noch aus und besichtigte das kleine Dorf bevor ich nach Montbovon weiterfuhr.





Übernachtungen: Maison d’hôtes „Hôtel de la Gare“Montbovon, (sehr preisgünstiges Zimmer mit Gemeinschaftsbad und schmackhaftem Abendessen)
Mittwoch, 03. Juli 2024: Fahrt mit Bahn nach Montreux und Besuch Schloss Chillon
Ziel der Via Alpina Schweiz ist Montreux am Genfersee. Wenn auch nicht zu Fuss, so habe ich diesen Zielort zumindest mit einer aussichtsreichen Bahnfahrt erreicht.
Die Via Alpina Wanderung endet für mich bereits im pays-d’enhaut. Die Etappe 19, Rossinière – Rochers de Naye, ist mir mit mehr als 7h und 1900m im Aufstieg zu streng, Abkürzungsmöglichkeiten gibt es da keine. Bei der letzten Etappe von Rochers de Naye bis Montreux geht es dann nur noch abwärts.
Nun hoffe ich noch auf ein paar schöne Tage im August, an denen ich weitere Teilstücke der Via Alpina wandern darf.

